Die Protecotra Granollers ist ein relativ junges Tierheim, welches von Elena und Olga im Februar 2012 gegründet wurde. Elena rette als Privatperson/kleiner Verein schon ihr Leben lang Hunde und Katzen von der Straße und wir arbeiten mit ihr und Olga jetzt schon einige Jahre eng zusammen. Elena, Olga und ihr Team haben die Chance bekommen, die alten Gebäude einer Perrera zu übernehmen, in der grauenhaftes Elend und Leid an der Tagesordnung waren. Von dort sind z. B. Dalmao und Claid gerettet worden. Unter Glückspilzen (2011) können Sie die Beiden sehen und über sie lesen und erahnen, was für Zustände dort geherrscht haben. Unter der Leitung von unseren Tierfreunden hat sich hier alles grundlegend zum Guten geändert! Die Hunde werden in größeren und kleineren Gruppen gehalten, regelmäßig spazieren geführt, bekommen ausreichend Futter und werden auch medizinisch so gut wie möglich versorgt und natürlich kastriert. Vor allem aber werden sie respektiert und geschätzt und mit ihnen wird so gut wie möglich trainiert. Inzwischen hat sich die gute Arbeit des kleinen Teams herumgesprochen und so haben sie liebe Freiwillige, die sie unterstützen und konnten so viele gute Initiativen starten, die vor allem auch die spanische Bevölkerung aufklären! Regelmäßige Informationsstände in Fußgängerzonen und Pressearbeit sind wichtige Bestandteile ihrer täglichen Arbeit. Um die leeren Kassen zu füllen und wenigstens ausreichend Futter kaufen zu können, werden Flohmärkte und sogar ein Benefizkonzert organisiert.
Uns und unseren spanischen Tierfreunden ist es wichtig, dass ein Umdenken in Spanien selber stattfinden, das die Menschen dort lernen, dass ein Tier ein Familienmitglied ist, mit tiefen Gefühlen und dem Recht respektiert und gut behandelt zu werden, wenn es vielleicht einmal alt, krank oder einfach nur „unbequem“ ist. Diese Aufklärung, diese Veränderung in der Gesellschaft ist das große Ziel der Vereine, die wir unterstützen. Sie gehen dafür zum Beispiel in Schulen und laden Kinder mit Ihren Lehrern und Studenten ein, das Tierheim und ihre Arbeit kenne zu lernen und das neben der Versorgung von bis zu 120 Hunden und vielen, vielen Katzen!
In Kürze möchten wir hier unsere Tierfreunde aus dem Ausland ausführlich darstellen. Bis dahin können Sie aber schon einmal über die Links die Tierheime angucken und so einen ersten Eindruck bekommen. Unsere engsten Tierschutzpartner sind:
Wie Elena in Granollers kämpf auch Yolanda und ihr Team von Verein Desaelmoli um bessere Zustände und darum, dass so viele Hunde wie möglich nicht der Tötung zum Opfern fallen. Yolanda und ihr Verein ist eine kleine, aber sehr engagierte Initiative, die vor allem Hunde aus Tötungstationen rettet und aufnimmt. Es ist ihnen wichtig nicht zu wählen – also nicht zu sagen, gibt mir den kleinen Hund, den jungen Hund oder gerade den alten Hund, der vielleicht am „Bedrohtesten“ ist getötet zu werden. Sobald sie Platz in ihren von dem Tierschutzverein in den Bergen bei Vic angemieteten Pensionszwingern haben, darf ein Hund nachrücken. Ob dieser klein, groß, gesund oder krank, alt oder jung ist, das wird nicht besprochen und auch diese Wahl wollen sie nicht treffen müssen. Desaelmoli bekommt einfach die Tiere, die man ihnen geben wird. Es sind viele alte Hunde, aber die Mehrzahl der Fellnasen ist doch größer und nicht unbedingt der typische kleinwüchsige Welpe. Egal welcher Hund kommt er wird gut versorgt und umsorgt! „Du bist verantwortlich, für das, was du dir vertraut gemacht hast“ – ist eine Aussage des kleinen Prinzen, die wir, Yolanda und ihr Verein Desaelmoli vor Augen haben. Sie helfen mit sehr viel Herz und Verantwortungsbewusstsein in dem Wissen, sie können nicht alle retten, aber jeder kann so viele retten wie ihm möglich ist! Leider explodieren auch dort die Kosten unglaublich. Vic z. B. ist im März 2013 frisch operiert und alleine diese OP hat über 1.000 Euro gekostet, aber die Lebensqualität von Vic hat sich unglaublich verbessert. Yolanda und ihr Team kämpfen ständig ums Überleben und für ihre Vierbeiner – so werden zum Beispiel bis spätabends Futterspenden gesammelt und dafür werden weiter Strecken in Kauf genommen. Die Hunde von Desaelmoli sind in der Pension sehr gut versorgt, sie werden gut gepflegt, es wird mit Ihnen gearbeitet, sie können sich positiv verändern (siehe Roxy) und zur Ruhe kommen, aber trotz allem ersetzt dies nicht die eigene Familie für diese Hunde. Die Fellnasen von Yolanda brauchen ein Zuhause und um den Platz frei zu machen für weitere Hunde aus der Tötung, die erst dann gerettet werden können, wenn der Platz wieder frei geworden ist!
Vicen aus Caudete und Raquel von der Protectora IBI
Vicen ist ebenfalls schon ihr Leben lang im Tierschutz aktiv und ein Freundin von Yolanda von Desaelmoli. Vicen lebt mit ihren eigenen Hunden, Pflegehunden und an die 20 Katzen in einer kleinen Stadt namens Caudete. Sie hilft seit vielen, vielen Jahrzehnten dort den Tieren, füttert jeden Tag unglaublich viele Katzenkolonien, fängt sie ein und kastriert sie. Sie rettet Hunde von der Straße und aus der Perrera der Stadt. Dort werden Hunde getötet – inzwischen „nur“ wenn es zu viele sind oder die Zeit abgelaufen ist und sie keine Chance auf eine Vermittlung haben. Inzwischen wird Vicen immer öfter kontaktiert, wenn ein Hund von der Tötung bedroht ist und versucht zu helfen und die Hunde vor dem Tod zu bewahren. Sie nimmt selber auf, so viele sie kann und hat auch einige liebe Pflegestellen wie z. B. Jorge und Vanessa, ein unglaublich sympathisches englisches Pärchen, welches eigentlich ihren Ruhestand in Spanien genießen wollte und inzwischen aktiv und mit großartigem Einsatz Vicen und die Fellnasen unterstützen. Vicen unterstützt ebenfalls ihre Tierschutzfreundin Raquel von der Protectora IBI und Raquel hilft Vicen ebenfalls wo sie kann. Über Vicen haben wir vor vielen Jahren den Kontakt zu Raquel und der Protectora Ibi bekommen. Raquel ist die Leiterin des Tierheims Proctetora de IBI und eine sehr engagierte Tierschützerin! Sie und ihr Team kämpfen täglich gegen das Elend von ausgesetzten und misshandelten Hunden und für ein Umdenken in der spanischen Gesellschaft. Sie gehen dafür ebenfalls in Schulen und klären die Bevölkerung vor Ort auf, führen Kastrationsaktionen durch und retten aus Tötungen, sobald auch nur ein Fleckchen in den Zwingern haben. Auf der Mauer des Tierheims steht einer Ihrer Leitsprüche, das Zitat Ghandis: „Eine Zivilisation kann man danach beurteilen, wie sie ihre Tiere behandelt.“Auf dem kurzen Video können Sie einen Rundgang durch das Tierheim in IBI sehen.
Rufi – eine Frau kämpft allein gegen das Hundeelend!
Rufi ist eine liebe, junge Spanierin, die nicht weggucken konnte und so viele Hunde vor dem Tod in der Perrera gerettet hat – privat – ohne Unterstützung eines Vereines. Sie finanziert und versorgt allein bis zu 20 Hunde in einer Hundepension – eine unglaublich Verantwortung. Die Wirtschaftskrise in Spanien ist enorm, es herrscht eine große Hoffnungslosigkeit. Rufi hat die Krise auch erwischt – sie kann diese Hunde einfach nicht mehr finanzieren und hat uns über eine Tierschutzkollegin um Hilfe gebeten. Da wir uns unsere Partner in Spanien sehr gut angucken und prüfen, waren wir im März 2013 vor Ort und haben Rufi und Ihre Hund persönlich kennen lernen dürfen. Rufi macht das ganz großartig –mit sehr viel Leidenschaft und Ernsthaftigkeit, aber sie ist mehr als an ihren Grenzen und muss die ganz dringend Hunde vermitteln – sie kann finanziell einfach nicht mehr. Rufi´s Hunde sind durchweg tolle Fellnasen, nicht alle klein und somit leicht zu vermitteln, aber ganz bezaubernde Charaktere und wunderschöne Tiere, die hoffentlich schnell mit Ihrer Hilfe Ihnen ein schönes Zuhause finden!









